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Esther Schnerr
‘Als stünden wir am Abgrund der Welt,
in einem unveränderlich ruhigen Moment,
der zum Nachdenken darüber auffordert,
was war und was kommen wird’
‘In einem monochromen Spiel von Hell und Dunkel, Realismus und Abstraktion sehen wir Bilder, die wir zu kennen glauben, aber nicht erkennen können’’

Esther Schnerr studierte Malerei an der Klassischen Akademie in Groningen. Sie ist fasziniert von der Evolution und dem Einfluss des Menschen auf die Natur. In ihren Zeichnungen verarbeitet sie Themen, die das Leben sowohl ermöglichen als auch bedrohen: das Kambrianische Meer, die Sauerstoffkrise, Tarnung. Die Themen werden digital in Collagen übertragen, die als Grundlage für monumentale Bilder dienen. Das Material - Bleistift auf Papier - ist nüchtern, aber die Dimensionen (225 x 150 cm) und die Komplexität der Darstellung erzeugen einen prächtigen Ein-druck. An der Wand verwandeln sich die Zeichnungen in gobelinartige Szenen, die sowohl eine direkte Erfahrung hervorrufen als auch zu näherem Studium einladen. Die Darstellung ist mehr oder weniger abstrakt, aber immer eine fiktive Wiedergabe des Themas; es gibt Raum für Phantasie und Interpretation.